5 Fakten zum

Flachdach

Keine andere Dachform ist in Industrie und Handel so verbreitet wie das Flachdach. Kein Wunder: Die Bauform verspricht neben vielen praktischen Vorteilen vor allem auch hohe Wirtschaftlichkeit. Doch bislang werden viele Potentiale nicht genutzt. 3 Fakten zum Flachdach.

Die Lebensdauer eines Flachdachs lässt sich mit einfachen Mitteln deutlich verlängern.

Jedes Jahr werden in Europa rund 418 Millionen Quadratmeter Flachdach verbaut 1. 67% davon setzen bei der Abdichtung auf Polymerbitumen- oder Bitumenbahnen, Kunststoffbahnen werden bei rund 27% der Dächer verlegt, Kautschukbahnen finden sich auf 6% der Flächen. In Deutschland zeigt sich ein ähnliches Bild. Laut Herstellerverband werden hierzuland Flachdächer zu mehr als 2/3 mit Bitumenbahnen abgedichtet2.

Egal ob Bitumen oder Kunststoffbahnen: Die von Materialherstellern versprochene Lebensdauer wird in den seltensten Fällen erreicht. Dächer mit flacher Bauform sind deutlich stärker Umwelteinflüssen ausgesetzt. Durch systematische Dichtigkeitskontrollen schon zur Abnahme und durch regelmäßige Wartung miz elektronischer Überprüfung der Materialien ist eine Verlängerung der Nutzungszeit von bis zu 70% möglich.

Die kundenübergreifenden Ergebnisse der im Jahr 2017 durchgeführten Flachdachkontrollen mit HUM-ID bestätigen das Bauchgefühl: Viele Initialschäden treten während oder kurz nach Abschluss der Bauphase auf und können sich innerhalb nur weniger Monate zu irreparablen Schäden auswachsen. Ohne eingebaute Sensoren blieben diese Schäden bislang unentdeckt. In den genannten Fällen konnten die Mängel hingegen rechtzeitig entdeckt und punktuell ausgebessert werden.  Für ein langes Flachdachleben ist ein 100%ige Dichtigkeitsnachweis bei Fertigstellung unumgänglich.

Rund 50% aller Neubau-Flachdächer weisen eine oder gleich mehrere Leckagen auf.

Die Kosten für Dachsanierungen werden generell unterschätzt.

Flachdächer sind pflegeintensiv. Von den jährlich 100 Millionen verbauten Flachdach-Quadratmetern betreffen rund 60% Sanierungen. Und Sanierungen werden oft zum falschen Zeitpunkt durchgeführt – nämlich dann, wenn es schon zu spät ist. Eine laufende, systematische
Materialüberwachung erlaubt hingegen optimale Reaktionszeiten und vermindert den notwendigen Sanierungsumfang.

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