Hilfethemen

Note: The English version of this help section for the HUM-ID App V3 will be available on 01/24/2020.

AllgemeinesProjekteVerbindenTestmodusSensorkontrolleGrafische KontrolleBerichte

Über die App

Allgemeines

Willkommen zur komplett überarbeiteten HUM-ID App 3.0. Diese neue Version enthält viele zusätzliche Funktionen, eine generell verbesserte Bedienoberfläche und eine Reihe von Verbesserungen hinsichtlich der Stabilität.  Diese animierte Gebrauchsanweisung hilft Ihnen dabei, die Vorteile der App vollumfänglich zu nutzen.

Neue Funktionen in V.3

Mit der Veröffentlichung der neuen Version ist es ab sofort deutlich einfacher möglich, grafische Sensorberichte zu erstellen und dabei gleichzeitig die erste Kontrolle der Sensoren durchzuführen. Die Funkltion findet sich unter „Projekte > Neues Projekt > Grafische Kontrolle (Pro). Bei der Erstkontrolle wird das grafische Sensorraster in zwei Schritten erstellt (Grundriss / Füllung).

Darüber hinaus ist die „klassische“ Sensorkontrolle (ohne grafischen Plan) zurück. Sie ist erreichbar unter „Projekte > neues Projekt > Sensorkontrolle“. Hier wird bei der Erstkontrolle jeder Sensor registriert, kontrolliert und ihrem Projekt zugeordnet, so dass sie bei späteren Kontrollen genau auf diese zuvor erfassten Sensoren zurückgreifen können.

Feedback

Wir entwickeln unsere App ständig weiter. Dafür sind wir auf Erfahrungen unserer Kunden angewiesen. Wir freuen uns über neue Funktions- und Verbesserungsvorschläge. Schreiben Sie uns gerneIhre Meinung:

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Projekte

Allgemeines

Im Bereich Projekte legen Sie die wichtigsten Informationen zu dem Bauvorhaben, bei dem Sensoren verbaut wurden, an. Neben den Stammdaten wie Adresse und Ausführungsunternehmen werden hier auch konkrete Daten zum Dach bzw. zum Anwendungsgebiet erfasst. Diese Daten erscheinen auf jedem HUM-ID Kontrollbericht und helfen bei der Einordnung von etwaigen von der App entdeckten Nässeschäden im Dach.

Projekt anlegen

Sie können die Projektdaten eingeben noch bevor Sie die eigentliche Erstkontrolle durchführen. Tippen Sie auf dem Startbildschirm auf „Projekte…“ und anschließend auf „Projekt anlegen“. Geben Sie als erstes einen sinnvollen Projektnamen und die Projektadresse ein („z.B. Autohaus Mölln“). Diese Informationen erscheinen auf der Projektübersicht und helfen Ihnen bei der Orientierung in der App.

Die Eingabe der weiteren Projektdaten ist auf vier Screens verteilt. Zuletzt können Sie noch manuell Notizen hinzufügen (z.B. Wetterbedingungen beim Einbau).

Projekt bearbeiten

Sie können jederzeit die Stammdaten eines Projekts bearbeiten. Navigieren Sie dazu auf die Einzelprojektansicht und tippen Sie auf „Projektdetails ansehen/ändern“

 

Projekt löschen

Sie können ein Projekt aus der Projektübersicht löschen. In iOS löschen Sie Projekte, indem Sie in der Projektübersicht mit einem Finger von rechts in die Mitte der Zeile wischen und auf den erscheinenden Löschen-Button tippen. In Android wählen Sie das zu löschende Projekt aus, indem Sie die entsprechende Zeile lang antippen.

Bitte denken Sie daran, dass ein einmal gelöschtes Projekt inklusive aller Daten gelöscht wird.

Verbinden

Allgemeines

Die Smartphone App steuert den Scanner. Beide Geräte werden per Bluetooth miteinander verbunden. Eine Verbindung vom Smartphone zum Scanner kann nur über die App hergestellt werden.

  1. Aktivieren Sie Bluetooth auf Ihrem Smartphone über Ihre Smartphone-Einstellungen.
  2. Starten Sie die HUM-ID App auf Ihrem Smartphone und tippen Sie Schnellstart oder wählen Sie ein Projekt, das Sie kontrollieren möchten und tippen Sie auf Neuen Kontrollgang.
  3. Der Verbindungs-Bildschirm erscheint. Warten Sie bis sich die App automatisch mit dem Scanner verbindet (Apple-Geräte) bzw. wählen Sie zum Verbinden das Gerät HD EXA aus der Bluetooth-Verbindungsliste aus (Android-Geräte) und sowohl das HD EXA als auch das Smartphone Symbol einen grünen Haken haben.

Sollte weiterhin eine Fehlermeldung angezeigt werden, gehen Sie wie folgt vor:

  • Beenden Sie die HUM-ID App
  • Entkoppeln Sie in den Bluetooth-Einstellungen Ihres Geräts den HD EXA
    Halten Sie alle drei Tasten des HD EXA (vordere Sensortasten und Abzug) für mindestens fünf Sekunden gedrückt. Der Scanner setzt nun die Bluetooth Verbindungen zurück, schaltet sich aus, ein Signalton ertönt.
  • Schalten Sie den HD EXA erneut ein.
  • Öffnen Sie die HUM-ID App auf Ihrem Smartphone und starten Sie eine erneute Bluetooth-Verbindung mit dem HD EXA.

Falls Sie weiterhin Probleme beim Verbinden haben, trennen Sie die Bluetooth Verbindung des HD EXA komplett.

  • Halten Sie die linke „Bluetooth-Entkoppeln“ Taste am HD EXA für ca. 3 Sekunden gedrückt
  • Wenn der HD EXA dreimal piept, wurden sämtliche Bluetooth Verbindungen zurückgesetzt.
  • Starten Sie den HD EXA neu, in dem Sie alle 3 Tasten ufür mindestens fünf Sekunden drücken.
  • Versuchen Sie nun erneut wie oben beschrieben, sich zu verbinden.

Android - Geräte

iOS-Geräte erkennen bei aktiver Bluetooth-Verbindung den Scanner automatisch. Android-Nutzer wählen bei der Abfrage das Gerät aus der Bluetooth-Verbindungsliste aus.

Testmodus

Allgemeines


Im Testmodus können einzelne Sensoren unabhängig von einem Projekt kontrolliert werden. Das ist hilfreich, wenn Sie schnell und unkomplizierte bestimmte Stellen untersuchen möchten, oder um sich ganz allgemein mit der Funktionsweise von HUM-ID vertraut zu machen. Der Testmodus eignet sich nicht für das Einlesen und die Kontrolle ganzer Projekte.

Nach Auswahl von „Testmodus“ erscheint der Verbindungsscreen – lesen Sie hier, wie Sie die App mit dem HD EXA verbinden.

Nassen Sensor orten

Wenn Sie einen nassen Sensor finden, wechseln Sie automatisch in den Ortungsmodus. Je näher Sie sich beim nassen Sensor befinden, desto höher die Zahl im Kreis.

Ergebnisse aus dem Testmodus teilen


Die Infos vom Testmodus können Sie über den „Teilen“-Button oben rechts per E-Mail versenden.

Sensorkontrolle

Allgemeines

Die Erstkontrolle ist besonders wichtig, weil hierbei nicht nur die Sensoren auf Nässe überprüft werden, sondern die erfassten Sensoren gleichzeitig fest dem zuvor angelegten Projekt zugeordnet werden. Bei der einfachen Sensorkontrolle wird kein grafischer Plan der Sensoren erstellt – dazu wählen Sie Grafische Kontrolle (Pro)

Die Erstkontrolle soll direkt nach Fertigstellung der Abdichtung erfolgen.

Um möglichst jeden Sensor einzeln zu lesen, sollten Sie sich für die Erstkontrolle Zeit nehmen und engmaschig die gesamte Sensorfläche abgehen.

Vor dem Start

Nachdem die App mit dem Lesegerät verbunden ist, bewegen Sie sich zum Startpunkt des Erstkontrolle und tippen Sie innerhalb des Projekts auf „Erstkontrolle“. Auf dem Bildschirm sehen Sie noch einmal 5 Hinweise zur Erstkontrolle. Wenn Sie bereit sind, am Startpunkt stehen und den HD EXA auf den vermuteten ersten Sensor gerichtet haben, tippen Sie auf „OK, los geht’s“.


Bei der Erstkontrolle eines Projekts ist die Leseleistung auf den Wert 216 mW herunter geregelt, damit Sie möglichst immer nur einen Sensor nach dem anderen erfassen und die Sensornummern fortlaufend vergeben werden können. Wenn Sie bemerken, dass Sie zu viele Sensoren auf einmal einlesen, regeln Sie die Lesestärke durch Tippen auf das Zahnradsymbol oben rechts manuell herunter. Wenn Sie zu wenig oder gar keine Sensoren erfassen können, regeln Sie die Lesestärke Stück für Stück nach oben.

Start und Stopp


Nach dem Sie sich verbunden haben, startet automatisch der Scanvorgang. Sie können den Scanvorgang jederzeit unterbrechen oder beenden. Tippen Sie dafür auf den großen Knopf „STOPP“ am unteren Bildschirmrand. 

Grafische Kontrolle (PRO)

Die Grafische Kontrolle ermöglicht das Kontrollieren der Sensoren auf Basis eines Sensorplans. Dieser Sensorplan wird bei der ersten Kontrolle in diesem Modus erstellt. Es erfordert etwas Übung, den Sensorplan zu erstellen, aber es lohnt sich: Spätere Kontrollen gehen dank der Grafik deutlich leichter von der Hand, zusätzlich wird die erstellte Grafik in den Kontrollbericht eingebunden, so dass Sie auf einem Blick potentielle Gefahrenstellen (Ansammlung von nassen Sensoren) sehen und direkt verorten können.

Wir empfehlen Ihnen, die Grafische Kontrolle „offen“ zu üben, d.h. legen Sie ca. 50 Sensoren auf einer freien Fläche aus und erfassen Sie testhalber Umriss und Füllung. Wenn Sie etwas Erfahrung gesammelt haben, können Sie die Grafische Kontrolle auch direkt auf dem Flachdach durchführen.

Allgemeines

Die Erstkontrolle ist bei der grafischen Kontrolle besonders wichtig, weil hierbei nicht nur die Sensoren auf Nässe überprüft werden, sondern zusätzlich der Dachgrundriss angelegt wird, der für spätere Kontrollgänge maßgeblich ist. Die Erstkontrolle ist in zwei Schritte aufgeteilt: Erfassung des Umriss und Erfassung der Füllung.

Vor dem Start


Nachdem die App mit dem Lesegerät verbunden ist, bewegen Sie sich zum Startpunkt des Erstkontrolle und tippen Sie innerhalb des Projekts auf „Grafische Kontrolle (PRO)“. Auf dem Bildschirm sehen Sie noch einmal 5 Hinweise zur grafischen Kontrolle. Wenn Sie bereit sind, am Startpunkt stehen und den HD EXA auf den vermuteten ersten Sensor gerichtet haben, tippen Sie auf „OK, los geht’s“ und beginnen Sie mit dem ersten Schritt, dem Anlegen des Umrisses. Hierbei lesen Sie nacheinander alle Randsensoren des Projekts ein.

Start und Stopp

 

 

Nach dem Sie sich verbunden haben, startet automatisch der Scanvorgang. Sie können den Scanvorgang jederzeit unterbrechen oder beenden. Tippen Sie dafür auf den großen runden Knopf am mittleren unteren Bildschirmrand. 

Umriss anlegen

Nach erfolgreicher Verbindung erfassen Sie zunächst den Umriss, also die äußeren Ränder der Dachs bzw. Teildachs. Dafür gehen Sie die Seiten des Dachs ab. Immer wenn Sie an eine Ecke kommen, tippen Sie auf den entsprechenden Pfeil links oder rechts. Der Grundriss dreht sich.

Durch Tippen auf die Pfeiltaste wird immer eine Richtungsänderung ausgelöst und das Raster dreht sich mit Ihnen um 90° mit.

Richtungsänderungen bei der Erstkontrolle müssen immer per Tipp auf den Pfeil bestätigt werden.

Fahren Sie nun fort mit dem Erfassen der Umriss-Sensoren. Gehen Sie so langsam alle Kanten und Ecken der Sensorfläche ab.

Sobald Sie wieder am ersten Sensor angekommen sind, erscheint eine Nachricht, in dem Sie entscheiden können, ob Sie den erstellten Umriss übernehmen wollen, oder den Umriss noch einmal neu erstellen.

Füllsensoren anlegen

Wenn Sie den Umriss erstellt und bestätigt haben, wechseln Sie automatisch in den „Füllung“-Modus. Hier geht es darum, die Sensoren innerhalb des Umrisses nacheinander zu erfassen. Auch hier sollten Sie bedacht vorgehen. Bewegen Sie sich zum Ausgangssensor am Rand und treten dann ein bis zwei Schritte zur Seite. Ein Ton wird abgespielt und zeigt Ihnen an, dass Sie einen Randsensor erfasst haben. Gehen Sie nun von dortaus geradeaus in ein einer Bahn bis direkt zum gegenüberliegenden Rand des Daches. Dabei erfassen Sie nacheinander die Sensoren, die auf dieser Bahn liegen. Sobald Sie den Rand erreicht haben, ertönt ein Erfolgssignal und die Sensoren werden in einer geraden Linie in die Grafik eingezeichnet. Gehen Sie genauso mit der nächsten Bahn vor: Treten Sie am Rand einen Schritt zur Seite bis ein bereits erfasster Randsensor erfasst wird und gehen Sie nun erneut eine gerade Linie bis zum gegenüberliegenden Randsensor. Es ertönt erneut ein Erfolgssignal und die währenddessen erfassten Sensoren werden auf einer geraden Linie eingetragen.

Auf dieselbe Weise erfassen Sie den Rest der Sensorfläche. Wenn Sie keine weiteren Sensoren mehr finden können Sie die Erstkontrolle abschließen, in dem Sie auf den Stopp-Button tippen und den folgenden Dialog bestätigen.

Lesestärke ändern

Bei der Erstkontrolle der grafischen Kontrolle ist die Leseleistung auf den Wert 216 mW herunter geregelt, damit Sie möglichst immer nur einen Sensor nach dem anderen erfassen und den Umriss und die Füllung möglichst akkurat erfassen können. Wenn Sie bemerken, dass Sie zu viele Sensoren auf einmal einlesen, regeln Sie die Lesestärke durch Tippen auf den Knopf SETUP unten rechts manuell herunter (siehe unten). Wenn Sie zu wenig oder gar keine Sensoren erfassen können, regeln Sie die Lesestärke Stück für Stück nach oben.

Wenn Sie einen Sensor zu viel eingelesen haben, tippen Sie unten links auf „Rückg.“ – der Sensor wird wieder aus dem Raster entfernt.

 Diese Funktion ist dann hilfreich, wenn Sie bei zu hoher Lesereichweite zu viele Sensoren auf einmal eingelesen haben. Der Sensor wird nur für einen Moment ignoriert und kann daraufhin an der tatsächlich gewünschten Stelle neu eingelesen werden.

Weitere Kontrollen

Allgemeines

Gehen Sie über das Sensorraster und lesen Sie alle Sensoren aus. Wählen Sie ein Projekt aus der Liste, bei dem Sie bereits eine grafische Erstkontrolle durchgeführt haben und wählen Sie „Kontrollgänge“/“Neuer Kontrollgang“. Sie sehen den von Ihnen angelegten Dachgrundriss mit hell eingezeichneten Sensorflächen eingeblendet. Die Lesestärke des Scanners ist auf den höchsten Wert voreingestellt. Bewegen Sie sich einfach über die auszulesende Fläche, die Sensoren werden automatisch kontrolliert. Die erfassten Sensoren leuchten grün (trocken) oder rot (nass). Sensoren, die noch nicht kontrolliert wurden, bleiben hell. Versuchen Sie alle eingezeichneten Sensoren zu kontrollieren.

Start und Stopp

Sie können den Kontrollgang jederzeit unterbrechen, in dem Sie auf den großen runden Button am unteren Bildschirmrand tippen.


Sie können Kontrollen auch beenden und zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen. Dazu wählen Sie das Projekt aus, tippen Sie auf „Kontrollgänge“, wählen Sie den betreffenden Kontrollgang aus und tippen Sie auf „Fortsetzen“.

Lesestärke ändern

Die App ist so voreingestellt, dass der Scanner bei der normalen Kontrolle die Sensoren mit höchster Leistung ausliest. So nutzen Sie die bestmögliche Reichweite. Liegen die Sensoren sehr eng beieinander, kann es sinnvoll sein, die Leseleistung auch beim Kontrollieren ein wenig zu drosseln. Tippen Sie dafür auf den entsprechenden Button am rechten Bildschirmrand und verringern Sie im folgenden Bildschirm die Leseleistung.

Nasse Sensoren orten

Wenn Sie einen nassen Sensor scannen, verfärbt sich der Bildschirm rot und ein Warnsignal ertönt, der Scanner wechselt automatisch in den Orten-Modus. Auf dem Bildschirm sehen Sie, wie nah Sie sich am entsprechenden Sensor befinden.

Tippen Sie auf den Bildschirm, um mit der Kontrolle fortzufahren. Die erkannten nassen Sensoren färben sich orange ein und werden auch im Kontrollbericht entsprechend dargestellt.

Berichte

Allgemeines

Nach Abschluss der Kontrolle haben Sie immer die Möglichkeit, den Kontrollbericht an Ihre Kollegen, Vorgesetzten, Auftraggeber oder auch sich selbst zu senden. Tippen Sie nach der Kontrolle auf „Bericht senden“ und wählen Sie im Auswahlmenü das Mail-Symbol. Anschließend öffnet sich das Mail-Programm. Der Kontrollbericht inklusive der grafischen Darstellung ist automatisch als PDF der Mail angehängt.

Support Hotline

Sie benötigen Hilfe im Umgang mit der App? Wir beantworten Ihnen gerne Ihre Fragen.

+49 (0)30 683 20 41 77