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Die Sonne scheint, der Frühling sprießt und auf dem Bau heißt es “Back To The Roof”. Endlich geht die Neubau und Sanierungssaison wieder richtig in die Vollen. Wir freuen uns über immer intensivere Berichterstattung in den Fachmedien. Zum April widmet das Unternehmermagazin der Dachdeckerbetriebe, das Dachbau Magazin, Hum-ID ein ausführliches Special. Lesen Sie hier Auszüge.

„Totale Überwachung“

erschienen im Dachbaumagazin, Ausgabe 4/2016

Viele Bauherren möchten wissen, wie es um ihr Flachdach bestellt ist: Hier bietet sich ein Monitoring mit Sensortechnik an, das der Dachdecker zudem als Instrument zu Kundenbindung nutzen kann.

Auch wenn die Winter in den letzten Jahren eher mild waren – sie hinterlassen auf den Dächern häufig sichtbare Spuren. Gerade für Flachdächer stellt die kalte Jahreszeit eine besondere Herausforderung dar: Heftige Stürme im Herbst, langanhaltende Niederschlagsperioden und extreme Temperaturunterschiede im Januar und Februar setzen den Abdichtungen zu. Deshalb stellt sich für viele Bauherren nach dem Winter die Frage: Hat das Dach dicht gehalten? Befindet sich punktuell oder sogar großflächig Wasser im Dach? Ist die Wärmedämmung „abgesoffen“? Mit moderner Sensorik, die in das Dach integriert wird, lassen sich schnell und präzise Antworten auf diese Fragen finden. Und das nicht nur bei Neubauten, sondern auch bei sanierten Dächern oder Teildachflächen.

Flachdachkontrolle mit Sensoren

Kontrollsysteme, die durchfeuchtete Wärmedämmung bei Flachdächern frühzeitig erkennen und „melden“, setzen sich bei öffentlichen und gewerblichen Flachdächern immer mehr durch. Das hat vor allem damit zu tun, dass Bewegung in den Markt gekommen ist: Früher wurde die Leckageortung eher punktuell und im Nachhinein durchgeführt. Heute geht der Trend zu fest installierten Systemen. Neben verkabelten Lösungen, bei denen als Voraussetzung spezifische Messmaterialien in den Dachaufbau integriert werden müssen, finden mittlerweile aus kabellose Systeme ihren Weg in das Flachdach. Solche „intelligenten Sensordächer“ benötigen keine ständige Stromversorgung und werden zur Abnahme und zur turnusmäßigen Wartung vom Dachdecker kontrolliert. Die Flexibilität, die ein solches kabelloses System mitbringt, macht es auch für Sanierungen interessant. Denn auch kleine Dachflächen können im Nachhinein ohne Probleme mit den Nässesensoren ausgestattet werden.

Hum-ID in der Presse Dachbau Magazin Ausschnitt

Hohe Anforderungen

Verkabelte Messsysteme konnten sich nie richtig durchsetzen. Das lag unter anderem am hohen Planungsaufwand beim Einbau und an den hohen Kosten dieser Lösung – schließlich müssen alle Dachflächen gleichmäßig auf das System ausgerichtet sein und jeder einzelne Messpunkt benötigt seine eigene Stromversorgung. Doch die Realität sieht meistens anders aus: Jedes Dach hat seine eigene Fächenanordnung, seine eigenen Dachaufbauten und oft auch seine eigene Konstruktionsweise. Kabelgebundene Systeme stoßen hier oft an ihre Grenzen.

Die Datenübertragung funktioniert deshalb bei neueren Systemen anders: Bei Sensordächern von Hum-ID wird beispielsweise mit RFID-Technologie (Radio Frequency Identification) kommuniziert. Dieser Übertragungsstandard hat sich mittlerweile in vielen Bereichen des Alltags etabliert und erlaubt die Informationsübermittlung „durch die Luft“, bzw. durch verschiedene Schichten des Dachaufbaus hindurch. Sobald die im Dach integrierten Sensoren durch den Dachscanner angesprochen werden, geben sie Auskunft über ihren Zustand und damit über den Zustand des Dachs.

Funktionsweise des Dachs

Die Sensoren werden vom Dachdecker in einem Schritt mit der Wärmedämmung eingebaut (siehe Bilderreihe). Mit einem Klingenmesser wird dafür pro Sensor ein 110 x 30 mm langer Schlitz in die Unterseite der Wärmedämmung geschnitten und der Sensor anschließend in die Wärmedämmung bündig eingeschoben. Wenn alle Dämmplatten verlegt sind, werden die Sensoren schließlich mit einem Dachscanner initial eingelesen. Die Sensoren können nun durch die Abdichtung und Dämmung hindurch beliebig oft ausgelesen werden. Per Display und akustischem Signal informiert das Lesegerät dabei, ob der jeweils ausgelesene Sensor nass oder trocken ist.

Sanierung überprüfen

Schon bei der Abnahme wird so der Dachzustand elektronisch protokolliert, das neue oder frisch sanierte Flachdach kann somit zweifelsfrei auf eine gelungene Ausführung überprüft werden. Einmal eingebaut, funktioniert das System ein Flachdach-Leben lang und liefert damit einen wichtigen Beitrag für die Instandsetzungsplanung und die Wirtschaftlichkeit von Gebäuden.

Gerade nach intensiven Wetterperioden oder direkt nach dem Winter zeigt der erste sensorgestützte Kontrollgang, wie es um das Flachdach bestellt ist und gibt damit Bauherren und Dachdeckern die nötige Sicherheit.

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den gesamten Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2016 vom Dachbaumagazin. Hier können Sie den Artikel herunterladen.

Über Hum-ID
Hum-ID wendet sich an Planer, Architekten und Bauherren. Es ist für alle gedacht, die bei ihren Bauprojekten absolute Sicherheit haben wollen, an dem langfristigen Werterhalt der Immobilie interessiert sind und hohe Sanierungskosten als Folge von Undichtigkeiten im Dach vermeiden wollen. Nicht nur als Kontrolle bei der Abnahme, sondern auch als effektives Instrument zur regelmäßigen Überprüfung der Dichtigkeit ist Hum-ID das perfekte System. Hum-ID ist das Gütesiegel für das moderne Flachdach.

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Bildnachweis: © BillionPhotos.com – fotolia.com

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