BlogSmart Home

Smart Home bis unters Dach – Teil 10: Einbruchschutz

By Mai 26, 2015 No Comments

Ein weiterer Klassiker im Bereich Smart Home steht im Mittelpunkt der zehnten Ausgabe unserer Reihe „Smart Home“ – der Einbruchschutz. Anders als bei Heizung und Beleuchtung lässt sich dieser Punkt nicht mehr singulär an einem profanen Gerät wie der Alarmanlage festmachen. Moderne Alarmsysteme bestehen aus einem Netz von Sensoren und Geräten. Ein Überblick.

Feste Komponente in Smart Home Systemen

Sicherheit gehört neben Komfort und Wirtschaftlichkeit zum Argumentationsdreiklang für Smart Home Anwendungen. Bei den führenden Smart Home Systemanbietern RWE Smarthome und der Telekom gehören intelligente Einbruchschutzsysteme zum Standard.

Einbruch alle drei Minuten

Aus gutem Grund: Laut Statistik des deutschen Versicherungsverbands (GDV) stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche in den letzten 5 Jahren um 35% an. Rund 150.000 mal wurden im Jahr 2014 Türen aufgebrochen und Fester ausgehebelt. Die allermeisten Einbrüche finden übrigens nicht nachts statt. Die „Kernarbeitszeit“ der Wohnungseinbrecher liegt am späten Nachmittag zwischen 16 und 18 Uhr. Im Schnitt findet alle drei Minuten findet ein Einruch statt.

Günstiger elektronischer Einbruchschutz ist in Deutschland schon für unter 150 Euro zu haben. Automatisches Aktivieren, automatisches Alarmieren und automatisches Deaktivieren – das sind die drei Hauptfunktionen einer guten Alarmanlage.

Geräteübergreifende Alarmbereitschaft mit Multisensorik

Richtig spannend wird es aber erst, wenn unterschiedliche Sensoren an verschiedenen Stellen im Haus miteinander vernetzt sind, ein Alarm also erst ausgelöst wird, wenn er von mehreren Quellen bestätigt wurde. Funktionierten herkömmliche Alarmanlagen höchstens mit einem Bewegungssensor, arbeiten Systeme der aktuellen Generation mit mehreren Sensoren. Neben Bewegung, können auch Geräusche, Glasbruch und andere verdächtige Aktivitäten in das Alarmsystem integriert werden.

Eigentlich kann man im Bereich Smart Home denn auch nicht von einer „Alarmanlage“ sprechen – passender ist der Begriff „Alarmsystem“. Die Sensoren an Fensterrahmen, Türen und Rolläden arbeiten zusammen und können – gekoppelt mit weiteren smarten Geräten nicht nur einen akustischen Alarm auslösen, sondern auch mit einem spontanen Lichtkonzert oder der Aktivierung der Rauchmelder potentielle Einbrecher in die Flucht schlagen. Wie ein integrales Alarmsystem aussehen kann, zeigt der norwegische Hersteller Veisure.

Entscheidungspunkte bei der Anschaffung

Zum Standard moderner Smart Alarmanlagen gehören: Einfache Installation, Steuerung über Bedienteil, App und Web sowie einfache Erweiterbarkeit. Die meisten der aktuell angebotenen Systeme bieten diese Basisanforderungen.

Was sind verdächtige Variablen?

Der deutsche Anbieter Bublitz-Alarm wählt hier bewusst einen anderen Ansatz. In dem Produktvideo des Unternehmens positioniert sich der Hersteller vor allem über das Verkaufsargument Einfachheit. Die Platzierung bzw. den Einbau von Sensoren bedeute großen Aufwand, zusätzlich müsse man sich als Besitzer eines Multisensor-Sicherheitssystems permanenten Elektrosmog aussetzen. Bublitz verspricht die Sicherung des Gebäudes ohne aufwändige Installation, eine einfache Steckdose genüge und man sei vor Einbrechern gewappnet:

Im Basisgerät ist ein hochempfindlicher Sensor integriert, der auf Abweichungen von üblichem Luftdruck und Infraschall in einem Gebäude reagiert. Weil sich diese Werte bei einem Einbruch schlagartig ändern, sei der bei Veränderung ausgelöste Alarm besonders zuverlässig. Bewegung, Luftzug oder Geräuschpegelveränderungen, die üblicherweise von Alarmanlagen gemessen werden, könnten schließlich auch von Haustieren ausgelöst werden und würden daher oft zu Fehlalarmen führen. Günstig ist das ganze nicht – das Model Bublitz B1 schlägt mit rund 1.900 Euro zu Buche. Trotz viel positiver Berichterstattung zur Einführung der Anlage im Jahr 2007 muss man zusätzlich in Kauf nehmen, dass das Gerät keinen Schönheitspreis gewinnt. Dafür kann man es – wenn man den Beiträgen in Hausbauforen Glauben schenken darf – sogar im Schuhschrank verschwinden lassen.

Smart bis unters Dach: Alle Artikel im Überblick


Über die Serie 'Smart bis unter Dach'

Als Hersteller für intelligente Dachkontrolle mittels strom- und batterieloser Sensoren beschäftigen wir uns in unserem Internetspecial mit Trends und Thesen zum Smart Home von morgen.

Eine Übersicht der Themen finden Sie unter www.hum-id.com/smart-home

Sie haben Fragen oder Ergänzungen? Nutzen Sie gerne die Kommentarfunktion oder schreiben Sie uns direkt an. Wenn Sie Texte oder Grafiken der redaktionellen Serie nutzen wollen, wenden Sie sich per Mail an uns.

Hum-ID Home

Mit Hum-ID Home werden Flachdächer von Einfamilienhäusern intelligent und wirtschaftlich. Statt verkabelter Messpunkte setzt wir dabei auf innovative RFID Technologie. Bei Neubau oder Sanierung werden kleine, kabellose Chips in das Dach integriert, die den Dachaufbau ständig überwachen. Mit einem handlichen Lesegerät kann der private Bauherr die verbauten Sensoren ansprechen und den Zustand der Baumaterialien abfragen. Das System Hum-ID Home ist ab sofort erhältlich und rechnet sich schon bei Dachflächen ab 10 Quadratmeter.

Erfahren Sie mehr über unser System | Weitere Produktinformationen anfordern

Über die Hum-ID GmbH

Hum-ID Dachkontrolle ist die professionelle Lösung für Planer, Architekten und Bauherren. Es ist für alle gedacht, die bei ihren Bauprojekten absolute Sicherheit haben wollen, an dem langfristigen Werterhalt der Immobilie interessiert sind und hohe Sanierungskosten als Folge von Undichtigkeiten im Dach vermeiden wollen. Nicht nur als Kontrolle bei der Abnahme, sondern auch als effektives Instrument zur regelmäßigen Überprüfung der Dichtigkeit ist Hum-ID das perfekte System. Hum-ID ist das Gütesiegel für das moderne Flachdach.
Erfahren Sie mehr über unser System | Weitere Produktinformationen anfordern
Daniel Bochow

Daniel Bochow

Marketing Manager, Hum-ID GmbH

Daniel Bochow (36) ist Marketing-Manager der Hum-ID GmbH und berät als Partner der Kommunikationsagentur F&B BERLIN Verlage, Verbände und Start Ups im Bereich Markenaufbau und Onlinekommunikation. Hier schreibt er über Neuigkeiten aus den Bereichen Industrie 4.0, Smart Home und neue Kommunikationsstrategien des Handwerks.

Leave a Reply