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Smart Home bis unters Dach, Teil 2: Heizungen als Chat-Partner und Kühlschränke mit Facebookprofil

By Mai 26, 2015 No Comments

Er ist das maschinengewordene Missverständnis von Smart Home: Der intelligente Kühlschrank, der bei Leerstand nachbestellt und auf Facebook seinen Status updated. Und doch ist die Smart Kitchen einer der wichtigsten Wachstumsbereiche im Segment der vernetzten Haustechnik. Wie die Koreaner mit ihren Haushaltsgeräten chatten und wie Bosch darauf reagiert, lesen Sie im zweiten Teil unserer Smart Home Serie.

Die Zeit ist reif – der Haushalt ist vernetzt

Über 10 Jahre ist es her, dass die Idee vom ratgebenden Kühlschrank die Runde gemacht hat. Der Gedanke ist naheliegend: Die im Gerät aufbewahrten Nahrungsmittel werden automatisch gelistet und mit den individuellen Einkaufsgewohnheiten bzw. Konsumfrequenzen abgeglichen. Potentielle Leerstände in wichtigen Nahrungsmittelsegmenten (wie z.B. fehlendes Bier) werden aufgenommen und können weiterverarbeitet werden. Heute sind die Voraussetzungen für diese Vision gegeben: Die Haushalte sind vernetzt und können übers Internet Kontakt zu ihren Bewohnern aufnehmen.

Kühlschrank, wir müssen reden

LG stellte letztes Jahr den LG Home Chat vor, bzw. die Erweiterung des bereits 2013 eingeführten Systems für Haushaltsgeräte. Wie der Name schon sagt erlaubt das System die Unterhaltung mit den eigenen Elektronikgeräten. Was zunächst nach einer eher traurigen Angelegenheit für vereinsamte Großstädter mit Bindungsängsten klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als durchaus cleveres Setup. Die angeschlossenen Geräte übermitteln nicht nur passiv ihre Daten auf Anfrage. Ein intelligentes Kommunikationssystem lässt es sich viel mehr anfühlen, als unterhalte man sich mit einem menschlichen Hausdiener, der sich um das Wohlergehen seines Vorgesetzten sorgt. LG Home Chat startete in Korea, der Rollout für Europa ist für dieses Jahr geplant. Die Grundfunktionen erklärt LG schon jetzt – auch in Deutsch – auf seiner Produktseite. Es bleibt die Frage, ob hier nicht erneut der klassische Smart Home Fehler begangen wurde: Nicht alles, was technisch möglich ist, wird menschlich gewünscht. Aber, bewerten Sie selbst:

Livebilder der aktuellen Versorgungslage

Ein wenig defensiver reagieren deutsche Hersteller auf den Trend. Ende 2014 verkündeten Bosch, ABB und Cisco die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens, um es im Smart Home Bereich mit Apple und Google aufnehmen zu können. Fast zeitgleich stellte Bosch seinen Home Connect Kühlschrank vor. Die Besonderheit: Eine Kamera im Geräteinneren ist mit dem WLAN verbunden und übermittelt dem Besitzer Livebilder des Füllzustands aufs Smartphone. Home Connect als System schließt auch weitere Geräte mit ein – wenn sie kompatibel und selbst mit WLAN-Modulen ausgestattet sind. Auch Backöfen und Spülmaschinen lassen sich integrieren und bieten mit mehr oder minder hilfreichen Funktionen (Rezeptdatenbank, Füllmenge Klarspüler) Komfort für den Smart Home Besitzer.

Ein paar vertiefende Infos zum Home Connect System gibt es bei Frank Müller von neuerdings.com.

Was heißt eigentlich smart?

Wie bei allen Smart Home Anwendungen gilt auch für die Küche: Wo hört die Spielerei auf und wo beginnt der Mehrwert? Klar ist: Ein Kühlschrank ist vor allem dann smart, wenn er bei maximaler Leistung minimal Energie verbraucht.

Smart bis unters Dach: Alle Artikel im Überblick


Über die Serie 'Smart bis unter Dach'

Als Hersteller für intelligente Dachkontrolle mittels strom- und batterieloser Sensoren beschäftigen wir uns in unserem Internetspecial mit Trends und Thesen zum Smart Home von morgen.

Eine Übersicht der Themen finden Sie unter www.hum-id.com/smart-home

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Daniel Bochow

Daniel Bochow

Marketing Manager, Hum-ID GmbH

Daniel Bochow (36) ist Marketing-Manager der Hum-ID GmbH und berät als Partner der Kommunikationsagentur F&B BERLIN Verlage, Verbände und Start Ups im Bereich Markenaufbau und Onlinekommunikation. Hier schreibt er über Neuigkeiten aus den Bereichen Industrie 4.0, Smart Home und neue Kommunikationsstrategien des Handwerks.

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