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Smart Home bis unters Dach – Teil 4: Let me entertain you – vom Fernseher zum Multimedia-Hub

By Mai 26, 2015 No Comments

Im vierten Teil unserer Smart Home Serie wird es unterhaltsam. Im Wohnzimmer herrscht der vielleicht erbittertste Kampf um die Vormachtstellung im Konsumentenhaushalt. Amazon, Apple, LG und Samsung – die weltweit größten Elektronikunternehmen wollen einen Platz auf der Coach des Konsumenten. Dabei wachsen die Geräte und Funktionen immer stärker zusammen.

Viel mehr als nur Fernsehen

Home Entertainment Systeme haben in den letzten 5 Jahren eine rasante Entwicklung hinter sich. Das Übertragen linearer Fernsehsendungen ist für Smart TV – Geräte eher eine Nebentätigkeit. Die mit dem Fernseher verbundenen Mediensysteme arbeiten mittlerweile mit Spracherkennung und beantworten dank permanenter Verbindung mit dem Internet auch Fragen, die über das reine Fernsehprogramm hinausgehen.

Die Fernbedienung als Symbol einer kaputten Geräte-Nutzer-Beziehung

Die Bedienung des TV-Geräts per Spracherkennung hat lange Zeit auf sich warten gelassen. Und bei der Einführung offenbarten sich bei manchen Herstellern eklatante Sicherheitslücken. Samsung kann ein Lied davon singen. Ein wahrer Shitstorm zog auf, als öffentlich wurde, dass die Geräte ohne Einverständnis der Nutzer permanent ihre Ohren aufsperrten. Unabhängig davon steht fest: Neue Bedienkonzepte für Wiedergabegeräte sind dringend notwendig. Auch wenn sich jedes neue TV-Modell der Marktführer dank Internetfähigkeit „smart“ nennt, sprechen die zugehörigen Fernbedienungen immer noch eine andere Sprache. Das Gros der Controller hat mit Design nichts am Hut und legt es scheinbar nur darauf an, seine Nutzer zu verwirren. Zweifel an dieser These? Dann schauen Sie jetzt auf die Fernbedienung ihres Fernsehers und zählen die Knöpfe, die Sie nie drücken. Danach werfen Sie einen Blick auf Ihr Smartphone und zählen Sie auch hier die physischen Tasten, die Sie nie bedienen. Es ist Jahr acht nach Einführung des iPhones – und noch immer sehen die Fernbedienungen der Premiumprodukte aus wie defekte Taschenrechner oder Staubsaugeraufsätze.

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Alexa, Siri und Cortana: Die hörige Zukunft der Fernbedienung?

Dass Sprachbefehle die Zukunft sind, davon ist auch Amazon überzeugt. Der Online-Versandhändler verkauft voraussichtlich ab Herbst 2015 auch in Deutschland mit „Echo“ eine multimediale Basisstation. Getarnt als relativ profaner Bluetooth-Lautsprecher kann das Gerät dank permanenter Internetverbindung und Spracherkennungssoftware weit mehr. Alexa heißt das Programm, das ähnlich wie Apples Siri oder Microsofts Cortana zuhört und antwortet. Anders als die künstliche Intelligenz der Konkurrenz, hört Alexa aber nicht bei Bedarf, sondern tatsächlich immer zu. Praktisch – und beängstigend, wie einer der ersten Spots für das Gerät verdeutlicht.

Der Trend: Ein zentrales Framework, viele Standards

Apple, das sich gerade offiziell von seinen Plänen verabschiedet hat, ein eigenes TV-Gerät herzustellen, plant mit der Anwendung Homekit, in die Wohnungen seiner Käufer zu gelangen. Dabei spielt die eigene Mediastation Apple TV überhaupt nicht die Hauptrolle. Gizmodo vermeldet in dieser Woche, dass die ersten Homekit-Geräte im Sommer 2015 auf den Markt kommen werden – sie alle stammen nicht von Apple selbst. Die Kalifornier agieren hier – wie schon beim App Store – nur als Vermittler. Als einer der ersten Systeme profitiert wohl Philips Hue von HomeKit. Laut Medienberichten wird sich das Beleuchtungssystem direkt aus iOS und damit auch über Siri bedienen lassen können. Der Vorteil für den Nutzer (und für Apple): Es muss nicht zwangsläufig die Software bzw. App des Herstellers installiert werden, die Steuerung erfolgt zentral aus Apples eigenem Betriebssystem heraus.

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Über die Serie 'Smart bis unter Dach'

Als Hersteller für intelligente Dachkontrolle mittels strom- und batterieloser Sensoren beschäftigen wir uns in unserem Internetspecial mit Trends und Thesen zum Smart Home von morgen.

Eine Übersicht der Themen finden Sie unter www.hum-id.com/smart-home

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Daniel Bochow

Daniel Bochow

Marketing Manager, Hum-ID GmbH

Daniel Bochow (36) ist Marketing-Manager der Hum-ID GmbH und berät als Partner der Kommunikationsagentur F&B BERLIN Verlage, Verbände und Start Ups im Bereich Markenaufbau und Onlinekommunikation. Hier schreibt er über Neuigkeiten aus den Bereichen Industrie 4.0, Smart Home und neue Kommunikationsstrategien des Handwerks.

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