Welche Vorteile HUM-ID Verarbeitern bietet, wie die neue App funktioniert und warum das Sensorsystem erste Wahl bei der routinemäßigen Dachkontrolle ist, verrät das Magazin „Baufach“, das in einer Spezialausgabe HUM-ID zum Titelthema gemacht hat.

Die Baufach ist das offizielle Kundenmagazin von Bauking. Die BAUKING ist mit rund 80 Fachhandelsstandorten und rund 50 hagebaumärkten® eines der marktführenden Unternehmen im deutschen Baustoff- und Holzhandel. Seit Herbst 2019 ist HUM-ID im umfangreichen Produktportfolio des innovativen Fachhändlers erhältlich.

Dachkontrolle per App

erschienen in der Baufach, Ausgabe 3/2019

Die Errichtung von Dächern, ob in Steildach- oder Flachdachausführung, obliegt immer größer werdenden Anforderungen und hat sich in den letzten Jahren durch Veränderungen der Normierungen stetig gewandelt. Die Auslöser hierfür sind vielfältig. Insbesondere haben vermehrte Stürme mit hohen Windstärken zu wachsenden Schadensmeldungen geführt und somit vonseiten der Versicherungen zu erhöhten Ansprüchen hinsichtlich der Dachwartung und dem Nachweis dieser Ausführung. Lange Zeit wurde Nässe in der Wärmedämmung nicht oder lediglich viel zu spät entdeckt. Dank der kabellosen Sensoren von HUM-ID lässt sich das Flachdach mittlerweile sogar per App auf Nässe kontrollieren.

Einmal verbaut, jederzeit kontrollierbar

n den letzten Jahren hat sich die elektronische Dichtigkeitskontrolle bei Flachdächern zum Standard entwickelt. Anstatt wie früher darauf zu hoffen, dass das Dach dicht hält und höchstens im Schadenfall eine punktuelle Leckageortung durchzuführen, finden sich heute in vielen Ausschreibungen fest zu verbauende Systeme wieder, deren Sensoren Nässe detektieren. Der Vorteil: Einmal verbaut lassen sich die Messpunkte jederzeit auslesen – ohne das Dach öffnen zu müssen.

Unsichtbare Nässe: Was die Sensoren kontrollieren

Der Berliner Hersteller HUM-ID setzt dabei seit 2014 auf batterie- und kabellose Sensoren, die in regelmäßigen Abständen in die Unterseite der Wärmedämmpatten geschoben werden. Direkt nach- dem das Dach abgedichtet wurde, lässt sich jeder verbaute Sen- sor mit einem Scan-Gerät abfragen, ob er nass oder trocken ist. Die erste Sensorkontrolle wird oft schon während der Bauphase vom Dachdecker durchgeführt, um etwaige Problemstellen früh- zeitig zu identifizieren und ggf. auszubessern. Die Sensorkontrolle gilt auch zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer als wichtiges Dokument zur Abnahme, z. B. nach Abschluss der Neubau- oder Sanierungsmaßnahme. Die Ergebnisse der Dichtigkeitskontrolle werden gespeichert, mit einem Zeitstempel versehen und können als Datei an alle Baubeteiligten versandt werden.

Kleine kabellose Sensoren

Die Technik, die dahintersteckt, beruht auf dem RFID-Übertragungs- standard. Radio Frequency IDentification macht es möglich, Informationen kontakt- und berührungslos auch durch mehrere Materialschichten hindurch zu übertragen. Mit den kleinen kabellosen Sensoren sichern bereits große Firmen wie IKEA, Swatch und Jaguar ihre Dächer von Bürohäusern, Lagerhallen und Verkaufsstätten ab. Auch öffentliche Bauherren setzen das einfache, aber effektive Kontrollsystem ein.

Vorteile für den Dachdecker

Immer mehr Dachdeckerbetriebe bauen die Sensoren bei ihren Flachdachprojekten ein – selbst wenn diese gar nicht ausgeschrieben sind. Der einfache Grund: Die häufigsten Probleme entstehen noch direkt in der Bauphase, meist bei Gewerkewechseln. Die sensorgestützte Nässe-Kontrolle ermöglicht es dem Dachdecker, die Qualität seiner Ausführung zweifelsfrei und elektronisch gestützt zu belegen. Damit können sich Verarbeiter vor Rechtsstreitigkeiten absichern. Da das mit Sensoren ausgestattete Dach jederzeit kontrolliert werden kann, bietet HUM-ID auch einen echten Mehrwert bei der turnusmäßigen Dachkontrolle: Problemstellen können deutlich früher identifiziert werden, weil das System das Dach quasi transparent macht. Ohne Auflasten entfernen zu müssen, können durchnässte Stellen geortet werden.

Gerade nach intensiven Wetterperioden oder direkt nach dem Winter zeigt der erste sensorgestützte Kontrollgang, wie es um das Flachdach bestellt ist und gibt damit Bauherren und Dachdeckern die nötige Sicherheit.

Scanner HD EXA
Nasser Sensor
Trockener Sensor

Das Dach auf dem Handy

Das Registrieren und das Kontrollieren von verbauten Sensoren erfolgt in einem Schritt. Dank der völlig überarbeiteten HUM-ID App für Android und iOS-Geräte ist dieser Schritt noch einfacher geworden. Die visuelle Unterstützung ist dabei deutlich mehr als nur Spielerei. Auf dem Smartphone-Display werden die verbauten (und damit auf dem Flachdach mit dem bloßen Auge nicht auffindbaren) Sensoren sichtbar – und lassen sich dadurch noch einfacher kontrollieren. Die grafische Darstellung ist auch Teil des Kontrollberichts, der sofort per E-mail, SMS oder Messenger-Dienste geteilt werden kann.

Für die Durchführung der Kontrollgänge wird ein Dachscanner benötigt. Dieses handliche Gerät kommuniziert mit den Sensoren und überträgt die Daten per Bluetooth auf das Smartphone des Anwenders.

Ausgezeichnete Technik

Für diesen pragmatischen und vor allem kostengünstigen Ansatz wurde HUM-ID im Frühjahr 2019 mit dem Smart Construction Challenge Award bei der Bosch Connected World 2019 ausgezeichnet. Namhafte Unternehmen wie Züblin, Siemens und Cisco zeigen sich begeistert von der Technik, die eine datenbasierte Schadensprophylaxe ermöglicht. Seit Sommer 2019 ist HUM-ID nun auch offizieller Technologie-Partner des TÜV Süd.

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den gesamten Artikel lesen Sie in der hier. Die gesamte Ausgabe der Baufach können Sie hier herunterladen.

Über Hum-ID
Hum-ID wendet sich an Planer, Architekten und Bauherren. Es ist für alle gedacht, die bei ihren Bauprojekten absolute Sicherheit haben wollen, an dem langfristigen Werterhalt der Immobilie interessiert sind und hohe Sanierungskosten als Folge von Undichtigkeiten im Dach vermeiden wollen. Nicht nur als Kontrolle bei der Abnahme, sondern auch als effektives Instrument zur regelmäßigen Überprüfung der Dichtigkeit ist Hum-ID das perfekte System. Hum-ID ist das Gütesiegel für das moderne Flachdach.

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